Verzweifelt hab' ich am Wegrand gestanden,
fühlte, wie mir die Kräfte schwanden.
Tränen rannen mir übers Gesicht,
das Herz so schwer, keine Hoffnung in Sicht.
Täuschten vielleicht meine Ohren sich
oder meinte da wirklich jemand mich?
Ich war ganz verwirrt, konnte nicht klar denken
und begann verschämt, den Kopf zu senken.
"He, du da, ja, dich hab' ich gemeint!
He, du da, sag', warum hast du geweint?
Kann ich dir helfen mit Wort oder Tat?
Vertrau' dich mir an, es findet sich Rat."
Es tat so gut, dass ein Fremder mich fragt.
Den Grund meines Kummers hab' ich nicht gesagt.
Es tat einfach gut, bemerkt zu werden,
das ist so selten geworden auf Erden.