Herr, ich weiß nicht ein noch aus;
und Du schweigst.
Ich zerbreche unter der Last,
die auf meinen Schultern ruht;
und Du schweigst.
Die Ungerechtigkeit in der Welt
schreit zum Himmel;
und Du schweigst.
Es ist leicht zu beten,
wenn es einem gut geht.
Aber in der Verzweiflung und Not
Dein Schweigen zu ertragen,
ist wie Hohn.
Dann aber, unter dem Kreuz,
wird das Unmögliche möglich.