Von Angst und Not getrieben,
floh ich heut’ in dein Land.
Wie wirst du mir begegnen,
reichst du mir deine Hand ?
Man sagte mir, dass Fremde
bei dir nicht gern geseh'n.
Ich kam doch nicht aus Freude,
das musst du doch versteh'n.
Nur um zu überleben,
ließ Liebstes ich zurück,
mit Hoffnung auf die Heimkehr,
mit Glauben an ein Glück.
Vielleicht musst du mal gehen
ein Stück in meinen Schuh'n,
dann kannst du mich begreifen
und ich dir Gutes tun.
Wir sind doch beide Menschen,
uns trennt Verschiedenheit,
wenn wir uns respektieren,
ist Frieden nicht mehr weit.