Ewiger Wald mit tausend Wipfeln,
in deinen Hallen wohnt die Ruh'.
Mit deinem nimmermüden Rauschen
stillst meines Herzens Sehnsucht du.
In stiller Andacht muss der Mund
dort kümmerlich versagen.
Nur Vogelsang hat hier ein Recht,
die Takte anzuschlagen.
Jeder Baum liebt seinen Nachbarn,
gemeinsam tragen sie die Last.
Streicheln sanft sich mit den Zweigen,
umarmen sich, wenn's ihnen passt.
Wie vielen Tieren bietest du
einen sicheren Lebensraum,
um wie viel Blumen sorgst du dich,
die deiner Obhut blind vertau'n?
Ewiger Wald mit tausend Wipfeln,
Gott möge dich erhalten.
In aller Zeit und Ewigkeit
sollst du dich frei entfalten.