Gedichte über Einsamkeit
Einsamkeit hat in Annegret Kronenbergs Gedichten viele Gesichter: das bewusste Alleinsein, das Trost in der Stille findet, aber auch die schmerzhafte Leere nach einem Verlust. Ihre Verse urteilen nicht – sie begleiten, geben dem Gefühl Raum und zeigen, dass auch im Alleinsein eine stille Würde liegt.
112 Gedichte in dieser Stimmung
- ...nichts kann meine Seele erquicken – Eine nächtliche Sehnsuchtsmelodie, die das Herz erfüllt und doch unerfüllbar bleibt. Für Stunden, in
- Abschied – Ein schmerzhaft ehrliches Gedicht über die Wunden, die Abschiede hinterlassen. Für alle, die gerade
- Abschied im Vorübergehen – Ein erschütternd kurzes Gedicht über einen Kriegsgefallenen, der kein Grab bekam. Für alle, die eine
- Allein im Boot – Ein kleines Boot kämpft aussichtslos gegen die gigantischen Kräfte des Ozeans – und kämpft trotzdem.
- Alles hat zwei Seiten – Ein augenzwinkerndes Gedicht über die zwei Seiten der Einsamkeit. Zum Schmunzeln für alle, die gerad
- Am Grab eines Kindes – Ein erschütterndes Gedicht am Grab eines Kindes, das gestern noch gelächelt hat. Für den schwersten
- Aus – Das Spiel ist vorbei; die Steinchen sind gefallen, die Täuschung aufgedeckt. Für die harte Wahrheit,
- Ausgeflogen – Der Geliebte ist fortgeflogen wie ein Vogel; der Hund wartet an der Treppe, auch die Natur trauert.
- Ausweglos – Dunkelheit und Alleinsein – doch dann die Bitte: Ergreife meine Hände und führe mich, wohin auch imm
- Behindert – Zehn Jahre im Rollstuhl, und immer noch nicht daran gewöhnt – Räder sind eben keine Beine. Überall a
- Buchenwald – Eine Kindheitserinnerung an den Onkel, der aus Buchenwald zurückkam – ein Fremder mit leerem Blick i
- Das müde Herz – Das Herz hat sich verausgabt und ist müde geworden; ohne Liebe steht alles still, und selbst nach Er
- Das Schweigen – Schmerz durch unbedachte Worte; früher diskutiert, heute geschwiegen und geschluckt. Ein Clown auf d
- Dein Name – Ein Gedicht über die Leere nach dem Verlust – alles hat sich verändert, nur der Name bleibt, den man
- Depression – Ein erschütternd offenes Gedicht über die Dunkelheit der Depression, in der alle Farben verblassen.
- Der alte, traurige Mann – Das Leben schaut zurück auf Freud und Leid mit Gelassenheit. Beim Rückblick auf gelebte Jahrzehnte.
- Der Erbetene Kuss – Der Stolze bittet um einen Kuss, doch ohne Liebe kann nicht geküsst werden—die Verweigerung lässt ih
- Der Erzählstoff geht nicht aus – Die Unschuld eines Kindes öffnet die Augen für Wunder. Zur sanften Erinnerung an Kindheit und Staune
- Der Harlekin – Der Harlekin am Fadenkreuz weint die Tränen, die bei mir nicht mehr fließen wollen. Heimlich beneide
- Der Schluss – Ein schmerzhaftes Gedicht über ein Herz, das vom Schmerz zerfressen wird und entzweibricht – obwohl
- Der stille Held – Tränen wegdrücken, weitermachen, heimlich den Helden spielen – bis nichts mehr hinter dem Lächeln ve
- Die Abgelaufene Zeit – Ein eindringliches Gedicht über den Tod, der ums Haus schleicht und seinen kalten Atem durch den Rau
- Die Betrogene – Zwei brennen lichterloh, vergessen die Welt—doch eine dritte versucht, das Feuer zu löschen und blei
- Die Entscheidung (Erzählung) – Die erfolgreiche Chirurgin Dr. Britta Steiner meidet eitles Geplauder und zieht sich in ihre Einsamk
- Die Freiheit – Freistrampeln von Verbindungen, Desinteresse an Beziehungen bis alles verschwimmt – eine kritische R
- Die Seele weint – Die Seele weint und kann ihre gestutzten Flügel nicht mehr schwingen – gefangen in einem ausgelaugte
- Die Zeiten Verändern sich – Ich wollte dir die ganze Welt zu Füßen legen, doch die Zeiten haben sich geändert – statt Verehrung
- Du Fehlst mir – Verreist und ich finde keine Ruhe—durcheinander wie Falschgeld, zwischen Raum und Raum schwebend. Fü
- Du Fehlst mir so – Ein schmerzhaft direktes Gedicht: Du fehlst mir so. Alles erinnert an dich, und das Herz zerbricht f
- Dunkle Tage – In dunkler Zeit brauchst du Nähe – Umarmung ohne Worte, Hände halten, deine Wärme durchströmt mich.
- Durchhaltekraft – Allein gelassen, ständige Schmerzen, nicht verstanden – und dann fand sich doch Kraft zum Durchhalte
- Ein Mensch – Manchmal nah, manchmal entfernt, Vertrauen riesig, dann hoffnungslos – warum stehe ich mir selbst im
- Ein Stern – Ein Gedicht über die Dunkelheit, in der plötzlich ein einzelner Stern aufleuchtet. Für Momente, in d
- Eine freundschaft – Das Band, das uns verband, ist verschlissen – lange versuchte ich zu stärken, während du keine Mühe
- Einsam – Kann ein Mensch mitten unter Menschen vereinsamen? Ja, wenn alle nur ihre Ziele sehen und der Schwac
- Einsam – Allein sein schmerzt nicht – aber mitten unter Menschen übersehen und ungehört zu werden, das tut we
- Einsam im Fremden Land – Verliebt, dem Geliebten ins fremde Land gefolgt—nur um zu entdecken, sein Egoismus suchte nur einen
- Eisblumen – Ein Gedicht über eine Frau, die ins Reich der Sterne ging und alle Farben mitnahm – im Garten blühen
- Erschöpft – Ausgebrannt und leer – ein Gedicht über den Moment, in dem alle Reserven aufgebraucht sind. Für Mens
- Erschöpfung – Ein Nachtgebet für erschöpfte Seelen, die sich nach Ruhe und einem goldenen Morgen sehnen. Für Abend
- Es Gefht aber nicht – Ein ehrliches Gedicht am Grab: Man sagt, es soll ohne dich weitergehen – es geht aber nicht. Für all
- Es ist Frühling – Ein Gedicht über den ersten Frühling ohne den geliebten Menschen – die Natur blüht weiter, nur du fe
- Es wird wieder Frühling – Ein schmerzhaftes Gedicht: Es wird wieder Frühling – ohne dich. Die Natur vermisst dich nicht, aber
- Ewiger Clown – Ich bin ein ewiger Clown, zum Lachen aufgelegt, allen Trost spendend – doch wer sieht meine Tränen?
- Freudlos – Das große Leid der Welt, quälende Schmerzen im eigenen Körper, und selbst der ersehnte Frühling brin
- Funkstille – Zwei Menschen sprechen plötzlich verschiedene Sprachen - Funkstille zwischen ihnen. Für das Schreckl
- Gedankenlos – Ein schöner Strauß wird lieblos beiseite gelegt und verdorrt. Für unbeachtete Gaben und flüchtige Au
- Gefangen – Im Spinnennetz des Lebens verdorrt der Traum, während die Sonne ihn gleichgültig bescheint. Für Gefü
- Gefühle – Gefühle brauchen Nahrung, sonst verzehren sie sich selbst und hinterlassen nur Asche. Für die zerbre
- Gesang der Telegrafenmasten – Eine Kindheitserinnerung: Der singende Telegrafenmast am Bahnhof, als der Vater in den Krieg fuhr un
- Gevatter Tod – Ein gereimtes Gedicht an den Tod: Hol mich, Gevatter, ich bin bereit. Für Momente tiefer Lebensmüdig
- Gewalt – Ein Gedicht über die Gewalt, die das Liebste nahm und eine Lücke hinterließ, die sich nie schloss –
- Gewohnheit – Er verlässt stumm den Raum, sie streckt keine Hand nach ihm - jeder leidet allein. Für die Trauer üb
- Gibâ's auf – Die Welt hört das Leid nicht; nur Freunde verstehen. Für Momente, die nur vertraute Menschen tragen
- Glücklichsein nicht Auszuhalten – Es gibt Menschen, die Glück nicht ertragen - sie zertrampeln es selbst. Für die Tragik der Selbstzer
- Gutsein – Gutsein passt nicht in diese Welt; wer gut ist, passt nicht. Für Momente der Entfremdung durch Moral
- Heimatlos – Sechs Zeilen über den Verlust von Heimat: Du gingst, und mit dir mein Zuhause. Für alle, die nach de
- Heimatlos ? – Heimat ist zerbrochen; die Grauen wurden zur zweiten Heimat. Für Fragen nach echtem Wurzelfassen.
- Heimkehr – Ein stilles Gedicht über das Warten auf eine Heimkehr, die nie mehr kommt – der Schlüssel dreht sich
- Hemmschuhe – Hemmschuhe drücken das ganze Leben; Wann findet sie Kraft, sie abzulegen?. Für Befreiung aus Begrenz
- Ich bin leer – Täglich die gleichen leeren Worte. Für innere Leere und Routine.
- Im alter noch Getrieben – Immer öfter die Sehnsucht nach einer Umarmung, nach Trost, nach dem Garten – und das schlechte Gewis
- Keine Freude am Winter – Winter trägt Todesleid; nur Frühling erlöst. Für Hoffnung auf Erneuerung.
- Keine Rosen – Sie hat sich völlig verändert; keine Rosen blühen mehr in ihrem Herzen. Für Verwandlung durch Leid.
- Kranke Seele – Eine Seele, die so viel erlebt hat, dass sie krank geworden ist. Für Menschen, deren innere Wunden t
- Käuzchen – Ein kurzes, eindringliches Gedicht: Das Käuzchen raubte den Schlaf – als du gingst, war auch das Käu
- Laut Mußt du sein – Laute Stimmen finden Anhänger, doch der Inhalt zählt nicht. Für eine Welt, die das Wesentliche zu üb
- Leben ohne dich – Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang liegt die schwere Aufgabe, ohne einen geliebten Menschen
- Lieblosigkeit – Herzen verbluten an Lieblosigkeit, während Zeit für offene Herzen fehlt. Für die Verlorenen unter un
- Maskerade – Menschen verstecken sich ein Leben lang hinter Masken, auch im Karneval. Für alle, die ihr wahres Ge
- Meine Tränen – Tränen werden heimlich geweint, um andere nicht zu belasten, doch sie gehören nur einem selbst. Für
- Meinfreund – Der Innere ist mit Tränen gefüllt und sucht einen Freund. Für alle, die untröstlich allein sind.
- Mir ist so kalt – Wer geht, nimmt das Lachen und die Lebensfreude mit – zurück bleibt die Kälte im schwarzen Mantel. F
- Mit deiner Liebe – Mit deiner Liebe. Für die Einsamkeit, die Liebe überwindet.
- Mitleid – Ein Vogel, der lahmt und nicht mehr fliegen kann – was ist er noch wert? Die bittere Frage nach dem
- Nicht Begreifen Können – In einsamen Nächten raubt der Schmerz den Schlaf, die stillen Tränen fließen ins Kissen – und nieman
- Nicht ohne dich – Nie war ich einsam. Für die Trauer, die Liebe bewahrt.
- Nie wieder Loslassen – Du hast mir in. Für die Einsamkeit, die Liebe überwindet.
- Papa II – Ein nie endendes Sehnsuchtslied nach dem Vater, den man kaum kannte und dem man doch so ähnlich ist.
- Paradies – Ein Fragment über das Verlassen der Kräfte und die Sehnsucht nach dem Paradies. Für stille Momente d
- Salz Alleine Reicht nicht – Hübsch und besonders jung. Für die Einsamkeit, die Liebe überwindet.
- Schlimme Tage – Es gibt Tage. Für die Einsamkeit, die Liebe überwindet.
- Schmerzen, die nicht Aufhören – Schmerzen, die man nicht betäuben kann. Die Lebensfreude schwindet, niemand versteht einen mehr – ma
- Schuld – Die Verantwortung für Zerstörung wiegt schwer, während der Verursacher ungeschoren davonkommt. Für d
- Schutzengel – Allein und in Trauer gehüllt, bittet man den Schutzengel, einen in seine sicheren Schwingen zu hülle
- Schweigen – Unter dem Kreuz wird das Unmögliche möglich, wenn Gottes Schweigen unerträglich wird. Für tiefe Glau
- Sehnsuchtslieder – Zärtlich singt mein Herz für dich. Für die Sehnsucht, die Herzen verbindet.
- Sehnsuchtsmelodien – Tausend Sehnsuchtsmelodien. Für die Sehnsucht, die Herzen verbindet.
- Sich verschenken – Das Herz verschenkte mehr als es besaß, der Verstand steht nun alleine. Für Momente der Enttäuschung
- Signale – Stille Zeichen der Verzweiflung bleiben unbemerkt. Für die Isolation in der Dunkelheit.
- Sorge um den Arbeitsplatz – Alltägliche Angst ums Einkommen wiegt schwerer als Skandale der Reichen. Für die Kämpfe der Arbeiten
- Standort – Die Heimatwurzeln halten fest, während man bodenlos in der Fremde schwebt. Für Heimweh.
- Sterben – Ein nüchternes Gedicht über die Wahrheit, dass Leid und Krankheit stets ein bisschen Sterben sind. F
- Totengedenken – Kalt und regnerisch, Totengedenktag. Frierend am Grab stehen und dem Verstorbenen gedanklich nicht n
- Trauer und Kälte – Die Liebe, die umarmte und tröstete, ist fort – nun sind es Trauer und Kälte, die umarmen. Für Momen
- Traurige Erfahrung – Ein verbrauchter Körper, alles schmerzt – und man wird lästig damit. Ein leidender Mensch verdirbt d
- Traurigkeit – Traurigkeit schließt die Welt ein, auch Engel können nicht umarmen, wenn man ihnen keine Chance gibt
- Ungeboren – Das ungeborene Kind spricht zu einer Mutter, die es nicht wollte. Für tiefe Trauer.
- Verausgabt – Manchmal kann man sich selbst nicht finden, so verausgabt ist man. Für Überforderung.
- Vergebens – Ein erschütterndes Gedicht über das vergebliche Suchen nach Licht und Gehör in einer gleichgültigen
- Verkümmert – Zu zart zum Erblühen, zu wenig Liebe geschenkt. Stumme Schreie, die in einer Welt voll Egoismus verh
- Verschlossen – Nie konnte ich wütend sein. Für unterdrückte Gefühle.
- Verschluckte Tränen – Viel Leid geschluckt, manchmal aufgefangen – bis das eigene Leid den anderen zu viel wurde. Die Trän
- Versiegte Tränen – Tränen sind versiegt, können keine Erlösung bringen. Für die Lähmung von Trauer.
- Warum – Ohne Ziel, ausweglos, die Schatten übergroß – Gefühle eingesperrt, alles verzerrt, tiefste Dunkelhei
- Weinen ohne Tränen – Als du gegangen bist, blieb ein Weinen ohne Tränen zurück – ein Schmerz, der zu tief liegt für sicht
- Wie oft – Ein ehrliches Gedicht über die stille Kraft, trotz Erschöpfung und Überforderung weiterzumachen. Für
- Wir – Die Hoffnung durchstrahlt diesen Hymnus der Liebe. Für alle, die lieben und geliebt werden.
- Zur Zeit keine Zeit – Sie hätte ihm so gerne etwas erzählt – aber er hatte seine Zeit schon verplant. Beim nächsten Mal vi
- Überflüssig – Die Einsamkeit durchstrahlt diesen Hymnus der Liebe. Für alle, die lieben und geliebt werden.
- Überflüssig II – Ungeliebtsein, nicht vermisst werden, überflüssig sein. Ein Zuhause haben und sich nicht ausweinen k
- „Mein kleines Mädchen" – Eine Frau erinnert sich an die Zärtlichkeit der Jugend in eines Blicks Tiefe. Für die zarten Momente