Gedichte über Gelassenheit
Gelassenheit ist eine Haltung, die in Annegret Kronenbergs späteren Gedichten besonders stark hervortritt. Es sind Verse über das Annehmen dessen, was ist, über das weise Loslassen und die Erkenntnis, dass nicht alles in unserer Hand liegt. Eine stille Kraft, die im Akzeptieren ihre Stärke findet.
78 Gedichte in dieser Stimmung
- Abend (Lebensabend) – Fast unbemerkt ist es dunkel geworden – noch plaudert man vergnügt und schwelgt in Erinnerungen, doc
- Abendröte des Lebens – Die Abendröte des Lebens kann bezaubernd sein, oft sogar der Höhepunkt – aber nie von langer Dauer.
- Absage – Ein kurzer Denkanstoß über Großzügigkeit und die Wendungen des Lebens. Gut geeignet, wenn man sich d
- Alles zu seine Zeit – Ein kurzes, kluges Gedicht darüber, dass Freude und Traurigkeit gleichermaßen Raum brauchen. Tröstli
- Alt Werden – Wünsche und Träume im Sperrmüll, die Zeit reicht gerade noch zum Überleben – immer einen Tag mehr, i
- Altentreffen – Reden und erzählen, zuerst von Beschwernissen, dann: Weißt du noch? Damals? Es nimmt kein Ende – bis
- Alter – Die Jahre nehmen zu, das Gepäck nimmt ab. Die Schritte werden kleiner, die Geduld größer. Mit diesen
- Alter – Alter verändert, behindert, muss geduldig angenommen werden. Und was man alles vergessen kann! Wer a
- Alter – Wenn der Tag lang wird und die Gedanken schwer, bleiben zwei Hände zum Beten. Falte sie still, und m
- Angenommen – Stille Momente laden zur inneren Einkehr ein. Für besinnliche und ruhevolle Stunden.
- Anna – Stille Momente laden zur inneren Einkehr ein. Für besinnliche und ruhevolle Stunden.
- Da ist ein Baum – Ein schöner, kräftiger Baum, nicht mehr ganz jung, etwas knorrig. Seit vielen Jahren steht er an sei
- Dank II – Hab Dank für meine Zeit, in der Du mich getragen durch Freude und durch Leid. Nimm mich auf in Deine
- Das Altwerden – Ein heiteres Gedicht über das Älterwerden und die Gelassenheit, nicht mehr alles schaffen zu müssen.
- Das Tagebuch – Jeden Tag schreibt das Leben etwas ins Tagebuch – manchmal prallvolle Seiten, manchmal nur eine kurz
- Der Anfang vom Rest – Vieles will nicht mehr gelingen, Träume landen im Müll, Wünsche werden gestrichen. Jetzt begreift ma
- Der Fremde – Trauer findet ihren Ort in der Menschenseele. Im zarten Raum des Mitgefühls.
- Der große Kuchen – Der große glänzende Kuchen, um den alle herumschleichen, entpuppt sich als hohl – eine wunderbare Me
- Der kleine Unterschied – Der Distelstachel stört, aber die Rosendorne nicht – eine kurze, prägnante Lektion über menschliche
- Der Tod – Manchmal kreuzt der Tod deinen Weg und macht sich dir vertraut. Ihn zum Freund zu haben, macht das L
- Die kleine alte Bank – Die kleine Bank unter der Trauerbirke hat ein Jahrhundert lang Liebesgeflüster und Tränen gehört – e
- Die Sonne vermisst mich nicht – Nach meinem Gehen wird man mich bald vergessen, doch Bäume blühen und Vögel singen weiter – eine dem
- Die voll Erblühte Rose – So aufrecht steht sie da, die voll erblühte Rose – hat ihre Schönheit verschenkt, ihren Duft versprü
- Die Zeit läuft Ab – Die längste Zeit ist vergangen, nichts mehr zu planen oder zu verschieben. Aber da ist noch Hoffnung
- Die Zeit rinnt – Unaufhaltsam rinnt die Zeit durch die Hände, jedes Jahr etwas geschwinder. Man muss Abstriche machen
- Ecken und Kanten – Ich bin ein Mensch mit Ecken und Kanten, abgerundet durchs Leben – aber dafür auch nicht mehr so neu
- Ein Sattes Leben – Sonne und Wind auf der Haut waren früher berauschend – doch mit den Jahren bin ich satt geworden. Fü
- Erfahrung – Ein Gedicht ohne Worte – der Titel spricht für sich. Für offene Fragen.
- Erfolg, Erfolg – Was nützen die größten Erfolge, wenn man nicht davon verschenken kann – sei es nur eine Stunde Zeit.
- Erinnerung – Die Erinnerung bringt zurück, was ich längst verloren geglaubt habe – ich schwelge in schönen Zeiten
- Es bringt nichts – Es bringt nichts, Sterne oder Regentropfen zu zählen – wichtig ist, sich an Schönes und Trauriges zu
- Es war doch schon immer so – Von Schmerzen geplagt – und der resignierte Satz: Es war doch schon immer so. Für alle, die den Schm
- Etwas Tun – Nichts im Leben macht vergebens, auch wenn man es nicht gleich versteht – Erkenntnis reift am Schlus
- Falten – Wie Jahresringe eines Baumes sind deine Falten – Beweise eines gelebten Lebens, Zeugen von Freude un
- Feststellung – Mein lieber Dackel – Fragment einer zärtlichen Feststellung. Für Haustierliebe.
- Frei sein – Lieber mit nacktem Hals frei atmen als mit goldener Kette ersticken. Für Freiheit.
- Freude und Leid – Freude und Leid wechseln wie Licht und Dunkelheit – beides ist Teil des Lebens. Koste die Freude aus
- Frieden – Ein kluges Gedicht darüber, dass der Frieden bei uns selbst beginnt. Passend für Zeiten, in denen ma
- Gebet 4 – Hab Dank für meine Zeit – nimm mich auf in Deine Hände und führ zum Lichte mich. Ein schlichtes Gebe
- Geduld Bewahren – Niemand wird gefragt, ob und wie er alt werden möchte. Mache aus dem, was bleibt, das Beste – und ha
- Gelassenheit – Die Natur akzeptiert Wechsel von Frühling und Herbst gleichmütig. Für Momente inneren Friedens mit d
- Glück – Ein weises Gedicht darüber, dass Glück sich nicht festhalten lässt – nur genießen. Für Momente, in d
- Heimkehr II – Ein tröstlicher Gedanke: Sterben ist nicht Abschied, sondern Heimkehr. Für Trauerkarten oder Abschie
- Herbststimmung – Farbenpracht, Gerüche, Stimmungen – der Herbst hat seine Reize. Doch zu all seinem Zauber gehört auc
- Herzenswunsch – Unbemerkt ist es Abend geworden – noch plaudert man vergnügt und genießt, was der Abend bietet. Doch
- Heute – Ein ermutigendes Gedicht darüber, das Heute zu nutzen statt über Vergangenes zu grübeln. Passend für
- Lebenslabyrinth – Im Labyrinth des Lebens findet jeder seinen Weg und reift an jedem Hindernis. Für alle, die sich ver
- Mein Freund, die Elster – Mit einer Elster habe ich. Für innere Ruhe und Annahme.
- Meine Heide – Die vertraute Heide wird zur Torfgrube der Kriegszeit, doch Kinder kehren voller Hoffnung täglich zu
- Morgenfrische – Wirf die Last des Tages in die rote Glut der Sonne und erhebbe dich erneuert zum neuen Morgen. Für d
- Nackte Bäume – Es ist kalt geworden. Für innere Ruhe und Annahme.
- Neid – Schau nicht gierig auf anderer Teller, wenn du selbst satt bist. Für Genügsamkeit und Weisheit.
- Neuentdeckung – Silberfäden der Spinnenweben im Sonnenlicht bewundert – und dann solche in den eigenen Haaren entdec
- Neujahrsbeginn – Das neue Jahr bringt alte Sorgen mit und nur Geduld und ein fester Wille helfen. Für reife Lebenswei
- Reifen – Ein Herbstgedicht über die Erkenntnis, dass erst nach der Blütezeit die reifen Gedanken kommen. Pass
- Reifen – Reifen – ein einziges Wort als Gedicht. Für den Prozess, der mehr bedeutet als nur älter zu werden.
- Rest – Immer über die Kräfte gelebt, immer aus dem Vollen geschöpft – bis der Körper Schluss sagte. Nun mus
- Rätsel – Täglich neue Rätsel wurden gegeben, anfangs machte es Spaß, doch jetzt ist es zu anstrengend. Für Er
- Rückschau – Nicht die frohen Sommertage sondern die harten Winter machten stark und lebenstüchtig. Für Erkenntni
- Sanfter Gegenschlag – Ein Intrigant taucht überall auf, doch man zeigt ihm am besten mit Lächeln die Zähne. Für sanfte Geg
- Schnecke – Nicht als Schnecke geboren, aber vom Leben zur Schnecke gemacht. Auf die Kriechspur gedrückt, die Bü
- Später ist man Klüger – Ein kurzes Gedicht darüber, dass vermeintliches Pech manchmal das größte Glück ist. Für Momente, in
- Spätsommer – Gelb liegen Stoppelfelder. Für innere Ruhe und Annahme.
- Stille – Gras wächst lautlos - die tiefsten Dinge geschehen im Stillen. Für Momente der Ruhe.
- Unverrückbar – Der Tod gehört unverrückbar zum Leben. Für Akzeptanz.
- Unverrückbar i – Der Tod gehört unverrückbar zum Leben. Für Akzeptanz.
- Vermissen – Der Sonne wird man nicht fehlen und der Wind wird einen nicht vermissen – aber in einer großen Hand
- Verträumte Zeit – Augen schließen und träumen entspannt die Seele und schenkt neue Kraft. Für Muße.
- Vollendung – Ein Gedicht über die Reifung von der Blüte zur Frucht und den Wunsch, auch im eigenen Leben Vollendu
- Vorbereiten – Mache dir den Tod rechtzeitig zum Freund – dann wirst du in bestimmten Situationen mit ihm umzugehen
- Was nun – Immer gegeben mit offenen Händen – zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel, aber genug, um Spatzen z
- Wie Kinder – Die Freude durchstrahlt diesen Hymnus der Liebe. Für alle, die lieben und geliebt werden.
- Wolken – Ein Gedicht über den Unterschied zwischen willenlosen Wolken und uns Menschen, die ihren Weg selbst
- Wünsche – Wünsche dir keine Zeit zurück - nur das Durchleben macht dich stark. Für Akzeptanz.
- Zauber des Augenblicks – Im Alter sollte man häufiger den Zauber des Augenblicks genießen. Drei Zeilen, die eine ganze Lebens
- Zu viel ist zu viel – Zu viel mitgelitten, zu viel Leid mitgetragen – nun sind die Schultern schwach und das Herz müde. Vi
- Zufriedenheit – Ein kurzes Gedicht darüber, dass Zufriedenheit in der Freude an kleinen Dingen wohnt. Für Momente, i
- Älter werden – Älter, aber nicht alt. Langsamer, aber nicht stehen geblieben. Ruhiger, aber nicht starr. Genügsamer