Nachdenkliche Zitate und Sprüche über Krieg und Frieden – von bekannten Denkern und Schriftstellern.
Friedrich Nietzsche (1844-1900), dt. Philosoph
Zuerst die Hoffnung, dass es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, dass es dem anderen schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, dass es dem anderen auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, dass es beiden schlechter geht.
Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.
Der Krieg ist nicht undenkbar, aber es ist unangenehm, an ihn zu denken. Deshalb gibt es nur einen Weg, ihn zu vermeiden: Man muss ständig an ihn denken.
Der übernächste Krieg wird nur noch mit Pfeil und Bogen entschieden.
Die Kriegsgräberstätten sind die großen Prediger des Friedens, und ihre Bedeutung als solche wird immer mehr zunehmen.
Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
Es gibt nichts, was Krieg erreicht hätte, das nicht besser ohne Krieg erreicht worden wäre.
Glaubt nicht, ihr hättet Millionen Feinde. Euer einziger Feind heißt - Krieg.
Im Krieg ist die Wahrheit das erste Opfer.
Im Krieg wird kein zweiter Preis vergeben.
Jeder Krieg ist für mich der Bankrott der Politik.
Kleine Schurkereien nennt man kriminell - große historische Taten.
Man soll Massenmördern glauben, wenn sie ihre Massenmorde ankündigen.
Menschen sind nicht in der Lage, den Tod abzuschaffen. Aber sie sind ganz gewiss in der Lage, das gegenseitige Töten abzuschaffen.